Bankschließfach wird bei Schweizern immer beliebter

19 Mai
19. Mai 2015
Bankschliessfächer // Bild: FreedomMan - fotolia.com

Bankschliessfächer // Bild: FreedomMan – fotolia.com

Die Nachfrage nach Bankschließfächern ist bei den Schweizern innerhalb der letzten 12 Monate deutlich gestiegen. Als Grund geben viele die Negativzinsen und das Bankkunden-Geheimnis an. Die Kosten für ein Schließfach schwanken jedoch beträchtlich.

Nur der Kunde weiß, was drin ist

Während das Bankkundengeheimnis seit Mitte letzten Jahres außer Kraft ist, gibt es für die Schließfächer keinen automatischen Informationsaustausch. Der Inhalt des Fachs ist und bleibt also das Geheimnis des Besitzers bzw. des Mieters. Es ist allerdings nicht sinnvoll, das Schließfach allein für die Aufbewahrung von Banknoten zu nutzen. Denn dann werden die Negativzinsen häufig durch die Mietkosten ersetzt.

Bankschließfach-Mieten variieren stark

Der Finanzvergleichsdienst Moneyland.ch hat die Schließfach-Preise zahlreicher Banken verglichen und für die kleineren Fächer Schwankungen zwischen 50 bis 200 Franken Jahresbeitrag festgestellt. Die Gegenstände sind hier zwar sicher verwahrt, versichert sind sie allerdings nicht. Es ist aber möglich, die Versicherung in die Hausratversicherung mit aufzunehmen.

Um ein Schließfach mieten zu können, muss man allerdings in der jeweiligen Bank ein Konto besitzen bzw. ein Konto eröffnen. Bei den meisten Banken gilt zudem eine Mindestmietdauer von einem Jahr.