Privatkonkurs dreht die Schuldenspirale weiter

11 Sep
11. September 2017

Kürzlich beherrschte die Privatinsolvenz einer berühmten deutschen Tennislegende die Medien. Der Fall Boris Becker sollte nach Meinung der Spezialisten für Finanzsanierung und Schuldenregulierung, der Rothstein, Mandl und Partner AG, jedem Schuldner eine Warnung sein, nicht auf diese Option zu setzen. Ein Privatkonkurs in der Schweiz bringt eigentlich nur Nachteile. Die Meinung, dass man damit seine Schulden los ist, erweist sich nach dem modifizierten Schweizer Konkursgesetz als Trugschluss. Denn der Schuldner muss trotz Privatkonkurs gegen sich selbst weiterhin mit Mahnungen und Betreibungen rechnen.

Jeder Franken gehört den Gläubigern

Wie läuft ein Privatkonkurs in der Schweiz ab? An dem durch das Gericht festgesetzten Stichtag der Privatkonkurses werden das verbliebene Vermögen (Aktive) und Schulden gegenübergestellt. Es erfolgt eine Ausbezahlung an die Gläubiger. Für alles, was nicht gezahlt werden kann, also die offenen Verbindlichkeiten, erhalten die Gläubiger Schuldscheine. Diese verjähren erst nach zwanzig Jahren. Der Schuldner ist verpflichtet, diese unter zurückkaufen. Findet das nicht statt, kann der Gläubiger die Verbindlichkeit betreiben. Damit dreht sich die Schulden-Spirale aus offenen Verbindlichkeiten Mahn- und Gerichtskosten weiter. Erschwerend kommt hinzu, dass der Konkursit jegliches Einkommen bzw. Vermögen, das den gerichtlich fixierten Grundbetrag übersteigt, an die Gläubiger abgeführt werden muss. Der Schuldner hat also keinerlei Handlungsvollmacht mehr über seine finanziellen Mittel. DAs kommt einer wirtschaftlichen Enteignung gleich.

Privatkonkurs ist keine Lösung

Aus Sicht des der Rothstein, Mandl und Partner AG ist ein Privatkonkurs gegen sich selbst keine Lösung. Er verstärkt das Problem nur und verlängert die Dauer der Schuldenbereinigung. Man muss den Gläubigern unbedingt eine Lösung präsentieren, bevor diese ein Inkassoverfahren oder eine Betreibung einleiten. Dass ein Gericht den Tennisstar Becker als bankrott erklärte, scheint auch in verzögerten und hinausgeschobenen Lösungsangebote begründet zu sein. Manchen Schuldner fehlt es an einer Idee und konkreten Massnahmen. Die Finanzsanierung ist die clevere und effiziente Alternative.

Finanzsanierung macht Privatkonkurs überflüssig

Sie realisiert die Schuldensanierung und Wiederherstellung einer wirtschaftlichen Basis in Eigenverantwortung und Verfügbarkeit. Ein Privatkonkurs ist teuer und kostet mindestens 5’000,- Franken. Die Finanzsanierung ist vorteilhafter und kosteneffizienter. Sie kann Vergleiche und Schuldenreduzierungen herbeiführen. erwirkt werden. Die monatliche Ratenzahlungen fliessen bequemn in die Schuldentilgung. Der Kunde gibt mit seiner Entscheidung für die Finanzsanierung ein kluges Signal an die Gläubiger über seinen Zahlungs- und Lösungswillen. Für eine Finanzsanierung kann er sich an die Spezialisten der Rothstein, Mandl und Partner AG wenden.

Mehr Informationen:
http://www.rothstein-ag.ch/