Wohnung mieten trotz Schulden

25 Feb
25. Februar 2015
Wohnung mieten trotz Schulden // Bild: Michael Grabscheit  / pixelio.de

Wohnung mieten trotz Schulden – so geht’s // Bild: Michael Grabscheit / pixelio.de

Die Einholung einer Schufa-Auskunft gehört bei vielen Vermietern zur Standard-Prozedur, vor allem, wenn es sich um Großvermieter handelt. Bei den Meldungen über Mietnomaden und völlig verwahrloste Wohnungen ist das auch durchaus nachvollziehbar. Doch der Eintrag bedeutet nicht gleichzeitig den Verzicht auf die neue Wohnung. Hier spielt vor allem die Kulanz des Vermieters bzw. die Art des Schufa-Eintrags eine Rolle.

Situation dem Vermieter darlegen

Bevor der Vermieter die Schufa-Auskunft einholt, sollten Sie am besten gleich die Initiative ergreifen und ihm die Schuldensituation persönlich erklären. Während die Auskunft lediglich eine Zusammenfassung von Daten ist, können Sie bei dem Gespräch wesentlich besser darlegen, warum diese Situation entstanden ist und warum sie jetzt keine Auswirkungen mehr auf Ihre Zahlungsfähigkeit hat.

Das kann den Vermieter umstimmen, muss es aber nicht. Oftmals werden Sachbearbeiter großer Vermieter einfach angewiesen, bei einer Auswahl mehrerer Bewerber grundsätzlich den ohne negative Schufa zu wählen. Bei privaten Vermietern sollten Sie mit diesem Vorgehen aber mehr Glück haben. Denn hier zählt oftmals das vertrauenswürdige, sympathische Auftreten des zukünftigen Mieters. Natürlich sollten Sie auch hier schriftlich nachweisen können, dass Sie derzeit durch Ihr Einkommen in der Lage sind, die Miete zu bezahlen.

Einen Bürgen vorschlagen

Sie können dem Vermieter auch eine zusätzliche Absicherung anbieten und zwar in Form eines oder mehrerer Bürgen. Diese müssen den Mietvertrag mit unterzeichnen, so dass jeder Vertragspartner gesamtschuldnerisch haftbar ist. Kann eine dieser Personen die Miete nicht zahlen, müssen die verbleibenden Personen, die ebenfalls im Mietvertrag stehen, die Zahlung übernehmen.