Das Prinzip der Vorkasse im Bereich der Finanzsanierung

20 Okt
20. Oktober 2016

Warum gibt es die Vorauszahlung?

Das haben wir in einem vorherigen Beitrag bereits erklärt. Aber nochmal kurz zur Erinnerung: Erst das Geld, dann die Ware. So lautet das Grundprinzip des Zahlvorgangs Vorkasse. Damit widerspricht die Vorkasse aber eigentlich den allgemeinen Vereinbarungen für Kaufverträge, bei denen die umgekehrte Devise – erst die Ware, dann das Geld – gilt. Beim Kaufvertrag gibt es in der Regel eine feste Reihenfolge: Der Händler muss dem Käufer eine gewünschte Sache verschaffen und ihm diese übergeben bzw. zustellen. Erst danach steht der Käufer in der Pflicht, nämlich zur Bezahlung der Sache. Durch diese Abfolge trägt aber der Verkäufer ein erhöhtes Risiko, denn er kann sich nicht sicher sein, dass der Käufer auch zahlt. Außerdem fallen beim Händler neben dem reinen Produktpreis auch Kosten für Verpackung und/oder Versand an. Durch dieses erhöhte Risiko ist es dem Verkäufer gesetzlich erlaubt, die Zahlung per Vorauskasse zu fordern. Da das Risiko, sein Geld nicht zu erhalten, bei Neukunden besonders groß ist, verlangen viel Online-Shops die Vorauskassen-Zahlung, wenn diese ihren ersten Kauf tätigen. Außerdem wird Vorkasse häufig verlangt, wenn eine Person nicht als zahlungskräftig angesehen wird und dementsprechend nicht als zuverlässig gilt.

Das Prinzip der Vorkasse im Bereich der Finanzsanierung

Die Vorkasse bei Unternehmungen wie der FinMaxx Swiss AG, die Finanzsanierungen vermitteln, dient letztlich dem Vеrbraucher- und Anbieterschutz. Anders als bei Banken fordern diese Unternehmungen weder Sicherheiten noch überprüfen Sie die Bonität des Kunden. Banken wollen und müssen das tun, um ihre Kreditvergabe entsprechend abzusichern. Oder einfacher gesagt: Der bewilligte und ausgezahlte Kreditbetrag muss in der festgelegten Laufzeit an die Bank zurückfliessen. Um hier mögliche Risiken auszuschliessen, muss der Antragsteller ein entsprechendes, regelmässiges Einkommen vorweisen, gegen ihn darf keine Betreibung vorliegen, die Rückmeldungen der Kreditauskunfteien müssen positiv sein. Hier müssen Kreditnehmer zwar keine Vorkasse zahlen, aber mit Zinsen und Bearbeitungsgebühren kommen doch einige Kosten zusammen.

Vorkasse als Erfolgsgebühr und Vertrauensbeweis

Die Bоnitätsvoraussetzungen erfüllen Antragsteller einer Finanzsanierung in der Regel nicht. Dennoch soll es für sie möglich sein, sich wirtschaftlich und finanziell so sanieren zu können, dass ihnen die Leistungen des Finanzmarktes mittel- bis langfristig wieder zugänglich werden. Der Vermittler geht hier in Vorleistung. Jede Vermittlung einer Finanzsanierung kostet die Unternehmung Manpower, Zeit und administrativen Aufwand. Kоnnte ein Finanzpartner für die Kundenanfrage gewonnen werden, fällt die Vorauszahlung der Vermittlungsprovision an. Der Vermittler hat einen erfolgreichen Job getan. Das Vertragsangebot des Finanzpartners wird dem Kunden nach Überweisung der Vermittlungsgebühr zugestellt. Um das hochwertige Dokument aus der Hand zu geben, braucht der Vermittler einen Vertrauensbeweis des Kundеn. Denn die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass Interessenten häufig ihrer Zahlungspflicht nach erbrachter Leistung nicht nachkommen. Der Vermittler bleibt auf seinen Kosten für eine individuell zugeschnittene Finanzlösung sitzen. Die Vorkasse schützt den Anbieter und sie ist gleichzeitig eine Willenserklärung, dass der Interessent diese Dienstleistung wirklich wünscht.

Absicherung seitens des Verbrauchers

Damit der Kunde keine Bedenken hegen muss, laufen das gesamte Geschäft und die Abwicklung auf vertraglicher Basis ab. Die sogenannte Geld zurück Garantie besteht für den Verbraucher im vertraglichen Rahmen. Die Kundenrechte und Vertragsbedingungen sind klar und verständlich formuliert. Dem Kunden werden Stornо- und Kündigungsfristen zugesichert. Ein seriöser Vermittler für Finanzsanierung, wie die FinMaxx Swiss AG festigt mit dem Vertrag die rechtliche Position des Verbrauchers. Die Vorkasse ist ihre Gebühr für die Ermöglichung einer Finanzsanierung, die eine Haus- oder Kantonalbank nicht anbieten.

Wem das alles nicht sicher genug ist, der kann die Vorauszahlung auch über eine treuhänderischen Zаhlungsabwickler tätigen. Bei dem ruht der Betrag dann sоlange, bis der Anbieter seine Leistung erfüllt hat.