Die größten Schuldenposten der Schweizer

09 Apr
9. April 2015
Die höchsten Schuldenberge der Schweizer // Bild: violetta - pixabay.com

Die höchsten Schuldenberge der Schweizer // Bild: violetta – pixabay.com

Mit dem Pro-Kopf-Geldvermögen liegt die Schweiz weltweit an der Spitze, gleichzeitig stehen die Schweizer aber auch bei den Pro-Kopf-Schulden an dieser Position. Im vergangenen Jahr betrug das rund 80.000 Euro! Woher stammen diese hohen Schulden?

Immobilienschulden bilden die Spitze

Den größten Anteil an diesem Schuldenberg haben die Hypotheken, sie machen rund 90 Prozent aus. Kein Wunder, immerhin bewegen sich die Hypothekenzinsen immer weiter nach unten. Zu Beginn des Jahres erreichten sie einen historischen Tiefstwert von 1,8 Prozent. Momentan spielen diese Schulden noch keine große Rolle, weil die Immobilienpreise noch stabil sind bzw. sogar steigen. Außerdem sind zum jetzigen Zeitpunkt keine Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft erkennbar.

Weitere hohe Schuldenposten

Die Schweizer haben natürlich nicht nur im Bereich Immobilien Schulden. Weitere große Schuldenposten gibt es bei Versicherungen, allen voran die Krankenversicherung, bei Barkrediten sowie bei Kreditkarten. Dabei haben die meisten Personen bei mehreren Institutionen Schulden.

Schulden heißt nicht gleich Überschuldung

Solange sich die Hypothekenschuld bzw. die Hypothekenzinsen in der festgelegten Höhe abzahlen lassen, ist das natürlich kein Problem. Anders sieht es hingegen aus, wenn Sie für die Begleichung weitere Schulden machen müssen, oder viele weitere Schuldenposten hinzukommen, die nicht mehr durch die eigenen Einnahmen gedeckt werden können. Das passiert schneller als man denkt, immerhin verschlingen schon die Steuern, Wohnkosten und Versicherungen die Hälfte der Haushaltskosten.

Die meisten Menschen erkennen jedoch erst sehr spät, dass sie sich in einer Schuldenfalle befinden, weil sie oftmals einfach den Überblick über ihre Finanzen verlieren. Gerade bei Schulden, die mehrere Institutionen betreffen, sollte man daher eine professionelle Schuldenberatung wie die von Weber&Partner Associates AG oder des Caritasverbands konsultieren. Diese bringen sozusagen „Ordnung“ in die Finanzen. Sie erstellen individuelle Tilgungspläne und bieten Beratung zu weiteren Schuldentilgungsoptionen entsprechend der finanziellen Möglichkeiten.