Die junge Schuldengeneration

05 Mai
5. Mai 2015
Verschuldung durch Handy // Bild: #29644687 - PictureP. - Fotolia.com

Durch Handys werden teilweise hohe Schulden verursacht // Bild: #29644687 – PictureP. – Fotolia.com

Noch nicht einmal 30 und schon einen Schuldenberg. Das passiert laut der Studie „Radar 2014 – Verschuldungssituation in der Schweiz“ immer mehr jungen Menschen. Sie verschulden sich nicht nur schneller, sondern kommen auch nur sehr schwer wieder aus der Spirale heraus.

Online-Versand und Handyrechnungen

Die größten Schuldenposten

Rund 38 Prozent der jungen Schweizer von 18 bis 24 Jahre haben laut der Studie Schulden. Bei jedem 10. soll die Schuldensumme sogar mehr als 2000 Franken betragen. Damit hält diese Altersgruppe den Negativrekord – und die Verschuldung nimmt weiter zu.

Grundlage bildet hier ein gänzlich anderes Konsumverhalten als etwa vor 10 bis 15 Jahren. Vor allem im Bereich Handyrechnungen und beim Online-Kauf verschulden sich die jungen Schweizer. Bei den offenen Handyrechnungen belaufen sich die Forderungen im Schnitt auf 730 Franken.

Besser frühzeitig die Schuldenspirale verlassen

Im Vergleich zu älteren Schuldnern ist erkennbar, dass die junge Generation ihre Schulden schneller wieder zurückzahlt, was aber in den meisten Fällen auf die Unterstützung durch die Eltern zurückzuführen ist. Ein richtiger Weg aus der Schuldenfalle ist das aber nicht, weil hier die Ursachen oftmals außer Acht gelassen werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit folgt schon kurze Zeit danach die nächste offene Rechnung, die nicht beglichen werden kann.

Umso wichtiger ist es, Lösungen zu finden, die sich an der Finanzsituation der jungen Menschen orientieren und sich dementsprechend anpassen. Beratung und Unterstützung dafür liefern auf Schuldenfälle spezialisierte Unternehmen wie z.B. Helvetic Private Capital AG oder AdvoNeo.