Die Prominenz in der Insolvenz

11 Sep
11. September 2014
Foto: Kai Niemeyer  / pixelio.de

Foto: Kai Niemeyer / pixelio.de

Es ist immer wieder überraschend, wie viele vermeintlich erfolgreiche Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Jeder kann sich bestimmt noch an die Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker erinnern. Selbst deren Nachfolger in Österreich „Dayli“ hat pleite gemacht. Sogar der berühmte Literaturverlag Suhrkamp kommt an einem Insolvenzplan und einer Umwandlung nicht vorbei. Und auch der bekannte Kirchenverlag Weltbild kann ein Viertel seiner Filialen nicht vor der Schließung retten. Liquiditätsprobleme und eine drohende Insolvenz haben natürlich auch immer fatale Folgen für die Zukunft der Mitarbeiter.

Der Weg in die Privatinsolvenz

Doch nicht nur große Unternehmen können insolvent gehen. Ob prominent oder nicht, wer über seinen Verhältnissen lebt oder falsche Investitionen tätigt, gerät schnell in die Schuldenfalle. Davon können auch der Schauspieler Nicolas Cage, Ex-Boxer Mike Tyson oder Schlagerstar Gunter Gabriel ein Lied singen. Zwar blieb ihnen durch ständige Einnahmen die Privatinsolvenz erspart, doch so ergeht es lang noch nicht jedem.
Bevor dieses letzte Mittel genutzt wird, sollten jedoch wirklich alle Alternativen ausgeschöpft sein. Als erstes gilt es sich zu informieren. Eine Finanzsanierung könnte den Weg aus den Schulden weisen. Einige Unternehmen, wie die Direct Invest Europe haben sich sogar auf solche Fälle spezialisiert. Bei der Privatinsolvenz wird ein Teil des Einkommens abgegeben, um die Schulden zu regulieren. Nach sechs Jahren der Entbehrungen darf man sich dann über seine Schuldenfreiheit freuen.