Mobiles Bezahlen setzt sich (noch) nicht durch

30 Sep
30. September 2015
Konsumenten zögern beim mobilen Bezahlen // Quelle: DariuszSankowski - pixabay.com

Konsumenten zögern beim mobilen Bezahlen // Quelle: DariuszSankowski – pixabay.com

Eine Studie von ECC und PayPal hat gezeigt, dass die meisten Smartphone-Nutzer das mobile Bezahlen bisher wenig nutzen. Ein genauer Blick offenbart jedoch, dass die zögerliche Haltung weniger mit Skepsis gegenüber dieser Zahlungsmöglichkeit zusammenhängt, sondern in erster Linie mit technischen Hürden.

Viele Smartphonenutzer grundsätzlich von mobile Payment überzeugt

Die meisten Befragten in der Studie können sich grundsätzlich vorstellen, Produkte oder Dienstleistungen mit dem Smartphone zu bezahlen. Sie finden es auf jeden Fall nützlich, das lästige Problem mit dem Kleingeld loszuwerden und unabhängig vom Betrag im Portemonnaie einkaufen zu können. Fast die Hälfte sagte sogar, sie würden ganz auf die Geldbörse verzichten und nur noch mobil bezahlen.

Im Alltag zahlreiche praktische Probleme

Trotz der Vorteile wird die mobile Bezahlung bisher noch wenig genutzt. Das liegt in erster Linie an den geringen Einsatzmöglichkeiten, denn momentan bieten nur sehr wenige Geschäfte das mobile Bezahlen an. Weitere Kritikpunkte sind die mangelnde Netzabdeckung und der Druck in der Kassenschlange, die viele von dieser Zahlungslösung abhält. Außerdem hat ein Großteil der Befragten angegeben, dass beim Kassenpersonal die Kompetenz für das mobile Bezahlen fehle. Über ein Drittel ist sich zudem nicht sicher, ob die Datensicherheit dabei gewährleistet wird.

Anbieter von Online-Bezahlsystemen wie z.B. PayPal gehen jedoch davon aus, dass in naher Zukunft diese konkreten Probleme immer weiter beseitigt werden. Nur wird es eben keine Mobile-Payment-Revolution geben, sondern das Zahlungsangebot in den Geschäften wird sich langsam aber sicher ausweiten und damit diese Zahlungsmethode immer attraktiver machen.