Setzt auch die Schweiz bald auf „Fracking“?

25 Jul
25. Juli 2014

Wenn es nach den Grünen geht, soll die umstrittene Bohrmethode zur Förderung von Gas in der Schweiz keine Verbreitung finden. Kritiker meinen, Fracking sei gefährlich und schädige die Umwelt. Eine Vergiftung von Boden und Wasser durch Chemikalien und damit auch eine Verschlechterung der Trinkwasserqualität sei keineswegs auszuschließen. Zudem entsteht auch giftiger Abfall, den es fachgerecht zu entsorgen gilt.

„Fracking“: Pro und Contra

Diese Art der Energiegewinnung durch den Abbau von Gesteinsschichten und der Förderung von Schiefergas widerstrebt eigentlich auch der konsequenten Umsetzung der Politik der erneuerbaren Energien. Denn schon wieder macht man sich von fossilen Ressourcen wie Erdgas und Erdöl abhängig.

Wie sich in den letzten 10 Jahren in den USA bestens beobachten lässt, kurbelt das Fracking aber auch unheimlich stark die Wirtschaft an und für zu einem Aufschwung und mehr Unabhängigkeit gegenüber anderen energieliefernden Ländern. Doch stellt sich auch die Frage, ob denn regionale Schweizer Firmen davon überhaupt profitieren würden, oder nur ausländische Großkonzerne die Hand aufhalten.

Die Probebohrungen in einigen Schweizer Kantonen lösen bei etlichen Menschen Unbehagen aus. Es werden sogar schon Volksinitiativen ins Leben gerufen, die ein Verbot der umstrittenen Methode zur Energiegewinnung fordern, wie im Kanton Bern.